Aufruf zur Blogparade: “Was ist Ihnen Leistung und Arbeit wert?”

blogparadeEs hat in mir gebrodelt und jetzt muß es mal raus. Ja, es geht um das liebe Geld. Als Freiberufler ist man selbständig unternehmerisch tätig. Manche können sehr gut davon leben, kommen durch ihre Arbeit zu einem gewissen Wohlstand, andere schaffen gerade so die Kurve. Interessanterweise stoße ich, wenn ich gegenüber Dritten meine Selbständigkeit erwähne, immer wieder auf die Meinung, als Freiberufler und somit zur Kategorie der (wohlhabenden) Unternehmer habe ich es doch ganz gut, verdiene ordentlich Geld, habe entweder dazu viel Freizeit oder eben eine Woche mit 60 oder mehr Stunden. Auf jeden Fall fahre ich ein großes Auto. Und überhaupt glänzt bei mir die Welt.

Nun, da muß ich dann immer wieder dieses Bild zurecht rücken. Ja, momentan läuft es gut, aber ich bin froh, daß mein Mann Angestellter ist und somit es ein festes Gehalt in der Familie gibt. Als Selbständige muß ich mich um alles selbst kümmern, so wie es das Wort sagt. Das ist in Ordnung so. Jedoch habe ich im Hinterkopf immer die Risiken schweben: längere Krankheit und somit Arbeits- und Verdienstausfall, bei dem im schlimmsten Fall sogar das Ende der Selbständigkeit droht. Ich muß für meine eigene Altersvorsorge sorgen. Aufträge beschaffen und eben – so das Thema der Blogparade – die Bezahlung aushandeln. Alles das, was eben zum Selbständigsein gehört. Weiterlesen

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Wissenschaftler: Auf nach Youtube – Fast Forward Science 2013

fastforwardscienceVor ein paar Tagen öffnete ich mein elektronisches Postfach und fand eine Anfrage von Katja Machill, ob ich nicht Lust hätte, als Jurymitglied bei Fast Forward Science mitzumachen. Na klar habe ich Lust. Meine Zusage ging sofort raus.

Was ist Fast Forward Science?

Schauen Sie sich zuerst einmal das Video an:

Pressemitteilungen vorbereiten, Interviews geben, bloggen und twittern – und wo bleibt das Web-Video? Viele Wissenschaftler sind in den vergangenen Jahren zu Kommunikationsprofis avanciert, nutzen in der Kommunikation ihrer Arbeit das Medium „Video“ aber kaum. Dabei gehört der Videokanal YouTube mittlerweile insbesondere für die jüngere Zielgruppe zu den wichtigsten Medienportalen im Internet. Noch ist die Zahl unterhaltsamer Videos mit wissenschaftlichen Inhalten auf YouTube relativ gering. Weiterlesen

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Faltschirme, Licht, Applaus und Krönchen: Von der Ausrüstung bis zur Videobearbeitung beim VBloggen

Gerhard Schröder und ich im Hangout. Viel Spaß hatten wir beide gehabt.

Gerhard Schröder und ich im Hangout. Viel Spaß hatten wir beide gehabt.

Nachdem Gerhard Schröder und ich in unserem Videointerview über die Vorteile von VBloggen und Vorbehalte von Verlagen, Autoren und Buchhandel über Webvideos gesprochen haben, sprachen wir beide in den nächsten beiden Teilen um die notwendige Ausstattung und im 5. Teil über den Videoschnitt.

Teil 4: Welche Ausrüstung und Technik braucht man fürs VBloggen?  Weiterlesen

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Wissenschaftler ist nicht gleich Wissenschaftler. Eindrücke vom Workshop “Wissenschaftliches Publizieren” in Vallendar

Im grünen, sehr ruhige gelegen ist die PTHV in Vallendar mit ihrem 300 Studenten sehr familiär geprägt. Foto. Wenke Bönisch

Im grünen, sehr ruhige gelegen ist die PTHV in Vallendar mit ihrem 300 Studenten sehr familiär geprägt. Foto. Wenke Bönisch

Vorgestern, am Montag, hielt ich in Vallendar an der Philosophisch-Theologischen Hochschule meinen Workshop über “Wissenschaftliches Publizieren”, den ich nach 3 Jahren in seiner Gestaltung überarbeitet habe. Am Ende des Beitrages finden Sie die neue Präsentation.

Nie gleicht ein Workshop dem anderen. Teilnehmer, ihr Alter, ihre Erfahrungen und Erwartungen zum Thema, der Raum, die Gruppendynamik – all das beeinflußt den Erfolg oder auch Nichterfolg eines Workshops. Nur zu 50 Prozent kann der Dozent/Trainer positiv den Verlauf des Seminars beeinflussen, die andere Hälfte sind den Umständen geschuldet. Daraus entsteht für mich immer wieder ein neuer Spannungspunkt: wer nimmt teil, wie aufgeschlossen sind die Teilnehmer, wie arbeiten sie mit. Von ganz passiv bis ganz aktiv hatte ich schon vielfältige Varianten gehabt. Weiterlesen

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Workshop “Wissenschaftliches Publizieren” an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Auf geht's zum Workshop! Foto: RainerSturm  / pixelio.de

Auf geht’s zum Workshop! Foto: RainerSturm / pixelio.de

Am Montag, den 6. Mai 2013, werde ich an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar meinen Workshop “Wissenschaftliches Publizieren” halten. Der Schwerpunkt der Hochschule liegt in der Theologie und in der Pflegewissenschaft. Ich bin gespannt, wer sich zum Workshop angemeldet hat.

Dieser Workshop ist mein erster, den ich seit dem Beginn meiner freiberuflichen Tätigkeit vor mehr als 3 Jahren an Universitäten, Graduiertenschulen und dem Deutschen Hochschulverband halte. Ich konnte nun einige Erfahrungen über die Erwartungen der Teilnehmer sammeln, die natürlich jedesmal andere sind. Kein Workshop gleicht einem anderen! Es war an der Zeit, ihn in der Präsentation und dem Aufbau neu zu gestalten. Es wird also neue Unterlagen für die Teilnehmer geben.

Workshop “Wissenschaftliches Publizieren” Weiterlesen

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Angst vor Youtube, liebe Autoren und Verlage? Nein brauchen Sie nicht zu haben!

Gerhard Schröder und ich im Hangout. Viel Spaß hatten wir beide gehabt.

Gerhard Schröder und ich im Hangout. Viel Spaß hatten wir beide gehabt.

Angst, Vorurteile gepaart mit Unkenntnis und Unwissenheit lähmt, vor allem in der Kommunikation im Social Web. Zu oft sieht man bei Akteuren der Buch- und Verlagsbranche diese emotionale Einstellung, die ihnen den Weg zu ihrer Community verbaut.

In meinem Videointerview mit Gerhard Schröder übers VBloggen habe ich zunächst über die Vorteile von VBloggen gesprochen. Dann wendeten wir uns dem Kernthema unserer Sitzung zu: wie können Verlage, Autoren und Buchhandlungen Youtube und Videos für ihre Social Media Aktivitäten nutzen? Schnell zeigte es sich, daß schon kleine Mittel viel bringen.

Was sind die Vorteile von VBloggen? Teil 2 Weiterlesen

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Google+ Kommentare im WordPress-Blog einbinden (mit urheberrechtlichen Bedenken)

 

Bildquelle: Logo von Google+, Foto: Thomas R. Schwarz, wikipedia.de, CC-BY-SA

Bildquelle: Logo von Google+, Foto: Thomas R. Schwarz, wikipedia.de, CC-BY-SA

Philipp Steuer postete gerade auf Google+ einen interessanten Hinweis zur Einbettung von Google+ Kommentaren. Seit Ende der Woche ist es möglich, auf Blogger, der Blogplattform von Google (Blogspot) ein Google+-Kommentarfeld einzubetten. G+ User können mit ihrem Account den aktuellen Beitrag so kommentieren. So eine Funktion für WordPress, das als Blogsoftware und -plattform fast monopolartig benutzt wird, wäre nicht schlecht.

Lange braucht man in so einem Fall nicht warten. Ein erstes (inoffizielles) Script wurde entwickelt. Wer technisch versiert ist, kann es selbst einbauen: Weiterlesen

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Hervorragender Praxisleitfaden zur Erstellung von Präsentationen für Wissenschaftler. Rezension zu Henning Lobin: Die wissenschaftliche Präsentation

henning-lobin-wissenschaftliche-praesentationAls ich mit meinem Studium im Jahre 2000 begann, da wurden die Vorträge in den Seminaren noch ganz klassisch mit Folien über den Overhead-Projektor präsentiert. Dazu gab es kopierte Umdrucke (Handouts). Selbst diese illustrierende Form des Präsentierens wissenschaftlicher Ergebnisse war nicht immer gang und gebe, sondern schon kleine Höhepunkte. Drei, vier Jahre später setzen sich zwar langsam Laptops (uhhh, waren diese im damaligen Verhältnis preisintensiv) bei den Studenten durch, die die Arbeit in der Bibliothek erleichterten, aber die Referate wurden weiterhin klassisch gehalten. Auf wissenschaftlichen Tagungen während der Promotionszeit sah ich zunehmend Powerpoint-Präsentationen, die zumeist in der Gestaltung furchtbar anzusehen und kaum wirklich den Vortrag in seiner Aussage unterstützten. Nur wenige Wissenschaftler sind in der Lage und vielleicht auch willens, wirklich gute Präsentationen zu erstellen und zu halten. Hier gibt es im beginnenden digitalen Zeitalter große Lücken.

Da kommt das Buch mit dem einprägsamen, nüchternen Titel “Die wissenschaftliche Präsentation” von Henning Lobin, letztes Jahr (2012) in der UTB erschienen, genau recht und will Wissenschaftlern leicht verständlich die Thematik näher bringen. Weiterlesen

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VBloggen für die Verlagsbranche: Wie funktioniert’s? Teil 1

Gerhard Schröder und ich im Hangout. Viel Spaß hatten wir beide gehabt.

Gerhard Schröder und ich im Hangout. Viel Spaß hatten wir beide gehabt.

Vor ein paar Wochen erschien hier im Blog mein Blogperlenspielinterview (was für ein Wort ;-) ) mit Gerhard Schröder, in dem er von seiner Entwicklung vom reinen Textblogger zum VBlogger erzählte. Neugierig machte mich dieses Blogformat und war Anlaß, ihn nach einem Interview zu dem Thema “VBloggen für die Verlagsbranche: Wie funktioniert’s?” zu fragen. Er stimmte, wie es seine Art ist, sofort zu. Das Interview verlief locker, mit vielen Tips und noch mehr Informationen. Ganz lieben Dank an Gerhard Schröder für seine Bereitschaft, sich meinen neugierigen Fragen zu stellen.

Noch ein paar Worte zum Video bzw. zur Videobearbeitung: Das Video teile ich in sehbare Sinnabschnitte ein, es gibt also mehrere Teile. Und mit der Bearbeitung der Aufzeichnung bin ich gleich richtig schön in das Thema Videobearbeitung reingekommen. Im ersten Teil gab es eine Asynchronität von Bild und Ton. Also machte ich mich auf die Suche nach einer Freeware für Videobearbeitung (ich wollte nicht gleich auf die Schnelle viel Geld für irgendein Videobearbeitungsprogramm ausgeben). Ich stieß nach langer Suche und Ausprobieren auf die deutsche Fassung von Videopad und war recht schnell angetan. Nach Learning-by-doing bekam ich eine einigermaßen gute Synchronisation von Bild und Ton wieder hin. Etwaige Fehler, Unschönheiten beim Schnitt, beim Ton etc. sind alle auf mich zurückzuführen. Als Profi mit mehr Erfahrung ist Gerhard darin versierter. Ganz nach dem Motto, nur die Übung macht den Meistern, werde ich beim Thema VBloggen bleiben. Nicht ausschließlich, sondern als Ergänzung zu diesem Textblog hier. Aber Ideen schwirren im Kopf. Weitere Videos sind geplant. Für diesen Input danke ich Gerhard Schröder, daß er mich auf den Geschmack gebracht hat. Nun aber zum Film. Viel Freude beim Anschauen, viele Inspirationen wünsche ich Ihnen! Weiterlesen

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Vortrag über “Neue Formen des wissenschaftlichen Publizierens” am Tag der Promovierenden an der Universität Rostock

tag-der-promotion-rostockÜbermorgen, am 10. April 2013, findet an der Universität Rostock der Tag der Promovierenden statt, auf dem ich über “Neue Formen des wissenschaftlichen Publizierens” referieren darf. Ich werde neben der Entwicklung neue Formen und Möglichkeiten des wissenschaftlichen Publizierens praxisnah vorstellen und dabei natürlich auch kurz auf das sich wandelnde Urheberrecht eingehen. Weiterlesen

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