Wissenschaftler: Auf nach Youtube – Fast Forward Science 2013

fastforwardscienceVor ein paar Tagen öffnete ich mein elektronisches Postfach und fand eine Anfrage von Katja Machill, ob ich nicht Lust hätte, als Jurymitglied bei Fast Forward Science mitzumachen. Na klar habe ich Lust. Meine Zusage ging sofort raus.

Was ist Fast Forward Science?

Schauen Sie sich zuerst einmal das Video an:

Pressemitteilungen vorbereiten, Interviews geben, bloggen und twittern – und wo bleibt das Web-Video? Viele Wissenschaftler sind in den vergangenen Jahren zu Kommunikationsprofis avanciert, nutzen in der Kommunikation ihrer Arbeit das Medium „Video“ aber kaum. Dabei gehört der Videokanal YouTube mittlerweile insbesondere für die jüngere Zielgruppe zu den wichtigsten Medienportalen im Internet. Noch ist die Zahl unterhaltsamer Videos mit wissenschaftlichen Inhalten auf YouTube relativ gering.

Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veranstalten daher erstmals den Web-Video-Wettbewerb „Fast Forward Science“ für die Wissenschaft. Vom 13. Mai bis 31. August 2013 können Nachwuchswissenschaftler, Forscher und Wissenschaftskommunikatoren ihre kurzen, im Jahr 2013 produzierten Videobeiträge zu wissenschaftlichen Themen über das Video-Portal YouTube beim Videowettbewerb einreichen. Zu gewinnen sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro. Mitmachen lohnt sich also!

Durch den Wettbewerb „Fast Forward Science“ sollen Nachwuchswissenschaftler, Forscher und Wissenschaftskommunikatoren dazu motiviert werden, stärker als bisher mit dem Medium Video in der Wissenschaftsvermittlung zu experimentieren und über den Kommunikationskanal YouTube neue Zielgruppen zu erreichen.

Informationen zur Einreichung finden Sie hier. Wissenschaft im Dialog hat auch ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt. Darüber hinaus empfehle ich einen Blick auf mein Videointerview mit Gerhard Schröder zu werfen, in dem wir genau über das Thema gesprochen haben. Zwar auf die Verlags- und Buchbranche gemünzt, aber allgemein gelten diese Tipps auch für die Wissenschaftskommunikation.

Und wie wird abgestimmt?

Im September findet eine Online-Bewertung statt. Danach entscheidet die Jury über die drei bestplatzierten Videos in jeder Kategorie, die dann auf dieser Website veröffentlicht werden. Die Gewinner werden am 12. November 2013 auf dem Forum Wissenschaftskommunikation in Karlsruhe bekannt gegeben.

Und was habe ich damit zu tun?

Ich bin Teil der Jury und darf mit meinen Kollegen gemeinsam über die Gewinner entscheiden. Ich freue mich riesig, für die Jury angefragt worden zu sein und mit bekannten Größen der Wissenschaftskommunikation bzw. der Kommunikation im Social Web u. a. wie Beatrice Lugger, Gerhard Schröder, Mario Sixtus oder Michael Sonnabend zusammenarbeiten zu dürfen.

Ich hoffe auf ganze viele, tolle Videos und bin auf die Einreichungen gespannt. Ich würde mich freuen, wenn Fast Forward Science Wissenschaftler ermutigt, sich mit Webvideos zu beschäftigen und selbst welche zu produzieren.

Fast Forward Science im Netz

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Über Wenke Bönisch

Wenke Bönisch arbeitet heute nach einer beruflichen Station in einem Wissenschaftsverlag (Autorenbetreuung, Satz und Social Media) als Freiberuflerin u. a. für den Ulmer Verlag (http://socialmedia.ulmer.de), für die Frankfurter Buchmesse sowie für den Digitalisierungsdienstleister Editura (http://editura.de) im Social Media Bereich. Neben Social Media beschäftigt sie sich mit den Themen elektronisches Publizieren, Wissenschaft, Open Access und Neue Medien. Zu ihren entsprechenden Projekten hält sie dazu auch Workshops, Vorträge und Seminare. Unter den Namen @digiwis (http://twitter.com/digiwis) twittert sie (fast) täglich. Auf ihrer Website http://digiwis.de bloggt sie zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten.
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2 Antworten auf Wissenschaftler: Auf nach Youtube – Fast Forward Science 2013

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