Videointerview: 1 Jahr Sciencestarter

Anläßlich  des ersten Jubiläums hat Michael Sonnabend Thorsten Witt, Projektleiter von Sciencestarter, über die Entwicklung der Plattform, Akzeptanz seitens der Wissenschafler etc. interviewt. Für die halbe Stunde Fragerunde sollte man sich Zeit nehmen, denn die Erkenntnisse sind sehr interessant.

Sciencestarter stelle ich in meinen Workshops immer als neue Variante der Wissenschaftsfinanzierung vor. Die Teilnehmer schauen dann immer sehr erstaunt, sind wißbegierig, denn von Crowdfunding an sich haben sie meist noch nie etwas gehört.

Meine Einschätzung zu Sciencestarter Weiterlesen

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Call for Papers: Open Access Tage 2014

Folgende Nachricht erreichte mich so eben. Interessant für alle, die sich mit Open Access beschäftigen und gerne zu seiner Entwicklung beitragen möchten.

Am 08.-09. September 2014 finden die 8. Open-Access-Tage in Köln statt. Die Konferenz wird von der FH Köln, Institut für Informationswissenschaft, gemeinsam mit GESIS – Leibniz Institut für Sozialwissenschaften und der ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften in Kooperation mit der Informationsplattform open-access.net ausgerichtet.

Geplante inhaltliche Schwerpunkte für die diesjährige Tagung sind:

* Fachgesellschaften und Open Access
* Open-Access-Modelle für Monografien und Sammelbände
* Umsetzung der Open-Access-Richtline im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020
* Richt- und Leitlinien für Open Access: Umsetzung und Erfahrungen
* Creative Commons: Sinn und Zweck, Chancen und Risiken
* Impact-Messung von Open Access
* Infrastrukturen, Möglichkeiten und Grenzen für Open Research Data
* Beratungsangebote zu Open Access
* Qualifizierung für Open Access in Studium und Beruf
* Open Access und Subskription: Open-Access-Optionen und Transformationsstrategien

Der Aufruf zur Einreichung von Beiträgen richtet sich insbesondere an Open-Access-Professionals, WissenschafterInnen, MitarbeiterInnen in Bibliotheken, wissenschaftlichen Einrichtungen und Förderorganisationen, in Verlagen und anderen Wirtschaftsunternehmen sowie an weitere DienstleisterInnen im wissenschaftlichen Forschungs- und Kommunikationsprozess. Weiterlesen

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Podiumsdiskussion um Open Science und Open Access an der Universität Graz

Unter dem Titel “Wissenschaft im Wandel: Ist Open Science die Zukunft?” gibt es auf Youtube ein Videomitschnitt einer Podiumsdiskussion an der Universität Graz über Open Science und Open Access. In einem Projekt soll ein Jahr erforscht werden, wie die beiden Bewegungen Wissenschaft und Publizieren verändern.

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Webseitenaufbau: Potential leicht verschenkt

Gut, ich bin kein Webdesigner. Ich bin kein SEO-Profi. Ich bin kein Experte im Aufbau der idealen Webseite hinsichtlich Layout, Usability, Barrierefreiheit und Suchmaschinenoptimierung. Und ganz bestimmt ist meine Webseite bzw. mein Blog auch nicht ideal. Also eigentlich dürfte ich also diesen Post gar nicht schreiben.

Aber. Genau, dieses kleine Wörtchen Aber. Da ich gerade einen größeren Teil meiner Zeit dafür nutze, Rezensionen zu schreiben – sei es hier im Blog oder in meinem Kinder- und Jugendbuchblog Kinderbibliothek, bin ich öfters auf diversen Verlagsseiten unterwegs, um direkt auf das Buch in den dortigen Webshops zu verlinken.

Immer öfter schüttle ich dabei den Kopf, wie schwer es Verlage ihren Lesern beim Auffinden von Informationen machen. Manchmal habe ich das Gefühl, sie wollen mit mir als Leser Puzzle spielen. Nein, die gewünschte Information wird nicht in Stufe 1 bereitgestellt. Nein, sie lassen lieber mich als Leser auf der Webseite suchen. Sonst wird es wohl langweilig. Ach so, die Leser wollen unsere Bücher kaufen? Ups, ganz vergessen. ;-) Weiterlesen

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Praxisleitfaden für den Umgang mit Medien: Rezension zu “Medientraining” von Christian Schmid-Egger

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Journalisten und – neuerdings – Blogger sind für die PR/Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger, aber auch oft gefürchteter Partner. Wichtig ist klar. Sie sind das Sprachrohr in den Medien, im besten Fall berichten sie positiv über eine neue wissenschaftliche Entdeckung, interviewen, senden Fernseh- oder Radiobeiträge über ein Unternehmen, eine Neuerscheinung usw.

Andererseits fürchten viele Mitarbeiter in den Pressestellen, in Unternehmen, aber auch Wissenschaftskommunikatoren die Kraft der Journalisten in Krisenzeiten. Wie geht man mit ihnen um, wenn ein Shitstorm über das Unternehmen, die Institution, den Wissenschaftler hereinbricht? Wollen Journalisten nicht per se immer eine schlagkräftige Nachricht haben, um ihre Leser zu informieren, zu unterhalten? Suchen Journalisten nicht immer das Schlechte, den verdeckten Mißstand? Ist der Journalist eventuell sogar jemand, den ich immer mißtrauisch im Auge behalten sollte? Und wie gehe ich mit ihm  um?

Aus solchen Gedanken, Fragen liest man in erster Linie große Unsicherheit heraus. Kein Wunder, denn viele Mitarbeiter im Wissenschaftsbereich, in Unternehmen, ja in Pressestellen haben kaum eine fundierte Ausbildung im Umgang mit Journalisten. Manche eignen sich die Kommunikation durch learning-by-doing an, was dann schwierig wird, wenn es zu Krisensituationen kommt und sie selbst nicht mehr aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz Rat schöpfen können.

Literatur zum Medientraining gibt es viele, manche speziell für Wissenschaftler wie “Wissenschaft in den Medien präsentieren” von Sabine Trepte, Steffen Burkhardt, Wiebke Weidner. Nun hat letzten Herbst Christian Schmid-Egger sein Praxisbuch “Medientraining” im UVK vorgelegt. Weiterlesen

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Videoempfehlung: Content Strategie auf den Punkt gebracht von Dr. Kerstin Hoffmann

Kerstin Hoffmann erklärt in ihrem Video auf den Punkt gebracht, was Content Strategie ist. Natürlich macht diese Methode erst einmal sehr viel Arbeit, man investiert viel, ohne zu wissen, ob es sich “lohnt” bzw. wann die Kunden über diese Strategie zu einem finden. Aus eigener Erfahrung weiß ich als Dienstleister und Seminarleiter für Wissenschaftskommunikation, Publizieren (elektronisches, Selfpublishing) und für Social Media Marketing sowie in meiner Seifensiedereiwerkstatt Dresdner Kreativwerkstatt, daß sich der Aufwand sehr wohl lohnt!

Zudem empfinde ich es als geeigneten Weg, sich selbst bezüglich des eigenen Angebots an Dienstleistungen, des eigenen Leistungsspektrums klar zu werden. Weiterlesen

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Die kommenden Tage: auf in eine neue eBook-Welt

In meinem letzten Beitrag “Meine Ankunft in der eBook-Welt” habe ich meinen Wunsch einer interaktiven, multimedialen Weiterentwicklung des eBooks gegenüber der Printausgabe eines Werkes schon angedeutet. Ich denke, daß da unheimlich viel Potential drin steckt, das heute in 98 % aller Fälle kaum genutzt wird. In der Belletristik finden wir EPUB-Formate, die fast immer eine 1:1-Übertragung des Printtextes sind. Zusätzliche Informationen, eine interaktive Struktur etc. gibt es in der Regel kaum.

Ähnlich sieht es bei wissenschaftlichen Büchern aus bzw. eigentlich ist es hier noch schlimmer. Im Grunde wird ein PDF, das ja für den Druck schon vorliegt, einfach als eBook verkauft. Mehr ist da nicht drin. Gut, bei wissenschaftlichen Texten gibt es hinsichtlich der jetzigen Gewohnheit, Texte mit Titel, Autorname, Seitenanzahl zu zitieren, eine besondere Herausforderung. Aber da gibt es seitens der Informationswissenschaftler erste interessante Ansätze wie beispielsweise Zitation über Hypermarken, die jedoch kaum in der Wissenschaft registriert sind. Letztlich stehen nicht nur die Verlage, sondern auch die Wissenschaftler als Anwender in der Pflicht, sich an der Diskussion zu beteiligen. Interesse oder überhaupt ein Registrieren eines solchen Bedarfes sehe ich da nicht. Genau auf die Möglichkeiten und die Anfänge der eBook-Entwicklung weise ich in meinen Workshops immer wieder hin und sehe oft große, staunende Gesichter als Reaktion. Also noch einmal: oft fehlt es auch an der Vorstellungskraft, was möglich ist, bei den Nutzern. Sie sind noch extrem in der ihnen bekannten Printwelt verwurzelt. Die Entdeckung Amerikas liegt da noch in weiter Zukunft. Weiterlesen

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Meine Ankunft in der eBook-Welt

Jaja, ich weiß, es hat ein bißchen gedauert, bis ich nun auch Teil der eBook-Welt bin. Meine bisherige Zurückhaltung lag am fehlenden technischen Ausgabegerät. Bisher waren mir die Tablets nur fürs Lesen und ein bißchen Surfen zu teuer, reine eBook-Reader hingegen hinsichtlich ihrer nichtgegebenen Multimediafunktionsfähigkeit technisch zu rückständig. Zudem kaufe ich mir ein elektronisches Gerät nur dann, wenn ich es wirklich brauche, nicht aus reinem Jux und Dollerei.

So, nun merkte ich in den letzten Monaten, daß ein Tablet doch ganz nett wäre. Mehr und mehr las ich am Abend auf dem Sofa über mein Smartphone in diversen Blogs, was angesichts des kleinen Bildschirms doch mühsam war. Weiterlesen

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2 Tips, wenn Facebook das Thumbnail nicht darstellt

Screenshot vom Facebook-Debugger. Foto: Wenke Bönisch

Screenshot vom Facebook-Debugger. Foto: Wenke Bönisch

Bestimmt kennt fast jeder Administrator einer Facebook-Seite dieses Phänomen. Da möchte man einen interessanten Link posten. Den Beitrag ziert ein die Aufmerksamkeit erregendes Foto. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Fans sich den Link mal näher anschauen, wird dadurch größer, denn wir visuell getrimmten Menschen lieben Fotos. Alles scheint gut zu laufen und da macht Facebook einem einen Strich unter die Rechnung. Der Beitrag wird ohne Miniaturbild (Thumbnail) angezeigt. Hilfe, was nun?

In der Regel löscht man den Link und probiert es noch einmal. Wieder nicht. Dann eben ein dritter Versuch. Wieder nicht. Die Ratlosigkeit steigt. Ausloggen, neu einloggen. Vierter Versuch. Wieder nichts.

Nun gibt es 2 Möglichkeiten, doch noch den Link mit Thumbnail zu posten. Weiterlesen

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Kompetentes Arbeitstechnikbuch für Geschichtsstudenten: “Klug recherchiert: für Historiker” von Estella Kühmstedt

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Historiker als Geisteswissenschaftler arbeiten mit und am Text – sei es in Form von Quellen oder sei es mit der Forschungsliteratur. Der Umgang mit Sprache ist unser Handwerkszeug. Dazu gehört neben dem Verfassen eigener Texte auch das Lesen und Recherchieren in Quellen und in der Sekundärliteratur. Letzteres ist Basisarbeit in der historischen Forschung. Das Auffinden der passenden Sekundärliteratur ist ein wichtiges Handwerkszeug, daß jeder Historiker in den ersten Semestern lernen sollte.

Zum Recherchieren gehört nicht nur zu wissen, wo man Literatur findet, sondern auch ihre Einordnung und Zuordnung zum eigenen Thema, ihre Bewertung. Wer schon einmal intensiv zu einem historischen Thema gearbeitet hat, wird schnell merken, daß Kenntnisse und Erfahrungen über das Recherchieren von Sekundärliteratur aus Wissenschaftlersicht überlebensnotwendig ist. Wer nichts findet oder nicht weiß, wo er etwas findet, ist aufgeschmissen.

Und wie lernt man nun recherchieren? Meist gibt es im Studium in einem propädeutischen Seminar eine kurze Einführung. Besser noch ist der Besuch einer Einführung durch das geschulte Bibliothekspersonal. Oder man nutzt Bücher, die diese Arbeitstechnik einem näher bringen wie Estella Kühmstedts “Klug recherchiert: für Historiker”, 2013 in der UTB erschienen.

Die Autorin ist als Historikerin und Bibliothekarin für das Thema prädestiniert. Nach ihrem Vorgängerband “Klug recherchiert: für Politikwissenschaftler”, 2012 ebenfalls bei der UTB erschienen, legt sie nun den Band für uns Historiker vor. Entsprechende Titel gibt es in der Welt der Arbeitstechnikbücher genug, teilweise kombinieren sie die Literaturrecherche mit der des wissenschaftlichen Schreibens.

Was bietet also dieser Band? Weiterlesen

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