Es hat in mir gebrodelt und jetzt muß es mal raus. Ja, es geht um das liebe Geld. Als Freiberufler ist man selbständig unternehmerisch tätig. Manche können sehr gut davon leben, kommen durch ihre Arbeit zu einem gewissen Wohlstand, andere schaffen gerade so die Kurve. Interessanterweise stoße ich, wenn ich gegenüber Dritten meine Selbständigkeit erwähne, immer wieder auf die Meinung, als Freiberufler und somit zur Kategorie der (wohlhabenden) Unternehmer habe ich es doch ganz gut, verdiene ordentlich Geld, habe entweder dazu viel Freizeit oder eben eine Woche mit 60 oder mehr Stunden. Auf jeden Fall fahre ich ein großes Auto. Und überhaupt glänzt bei mir die Welt.
Nun, da muß ich dann immer wieder dieses Bild zurecht rücken. Ja, momentan läuft es gut, aber ich bin froh, daß mein Mann Angestellter ist und somit es ein festes Gehalt in der Familie gibt. Als Selbständige muß ich mich um alles selbst kümmern, so wie es das Wort sagt. Das ist in Ordnung so. Jedoch habe ich im Hinterkopf immer die Risiken schweben: längere Krankheit und somit Arbeits- und Verdienstausfall, bei dem im schlimmsten Fall sogar das Ende der Selbständigkeit droht. Ich muß für meine eigene Altersvorsorge sorgen. Aufträge beschaffen und eben – so das Thema der Blogparade – die Bezahlung aushandeln. Alles das, was eben zum Selbständigsein gehört. Weiterlesen







